Der Erste ist der, der Seinem Nächsten dient

20. April 2024

Hl Maria von Agypten

Nur noch eine kleine Weile, dann sind wir am Ziel. Wir sind nur noch wenige Tage von dem Moment entfernt, in dem wir sagen werden, dass Christus den Tod besiegt hat. Und das ist die Freude, die wir versuchen werden, in uns zu halten.

Es scheint, als würden Christus und seine Jünger gemeinsam gehen. Aber Christus ist bereits auf Golgatha, und die Jünger streiten darüber, wer der Erste und wer der Zweite ist und wer welchen Platz einnehmen wird (vgl. Mk 10,32-45).

Es kommt vor, dass Menschen zusammen sind, aber jeder seine eigenen Ziele verfolgt, und daraus entstehen Missverständnisse. Einheit im Geist - wie schwer ist sie zu erreichen! Wie oft stellen Menschen, wenn sie eine Familie gründen, fest, dass sie an verschiedenen Polen leben! Der eine hat alle Gedanken auf materielle Dinge gerichtet, der andere auf geistige. Wir verstehen, wie schwierig es für einen Menschen ist, diese Welt, in der er aufgewachsen ist, niederzureißen und zu besiegen, wie schwierig es ist, alles, was die Welt bietet, von sich zu stoßen ...

Das Hauptziel ist die Seele, die unsterbliche, ewige Seele. In der Lesung des Evangeliums sagt der Herr, dass er nach Jerusalem hinaufgehen und gefoltert und getötet werden wird, dass er leiden und am Kreuz sterben wird. Aber die Jünger hören das nicht. Sie haben ihre eigenen menschlichen Streitereien: "Wer hat das Sagen?" Aber der Herr erklärt, wer das Sagen hat: derjenige, der mehr arbeitet und den anderen dient. Der Herr sagt: "Ich diene dir." Und dieses Lebensprinzip müssen Sie lernen. Wenn Führungskräfte auf allen Ebenen verstehen würden, dass Verantwortung zu tragen bedeutet, dem Nächsten zu dienen, wie würde sich unser Leben verändern!

Hl Maria von Agypten Kommunion

Diese Woche haben wir noch einmal den Großen Bußkanon gelesen und im selben Gottesdienst hörten wir die erstaunliche Lebensbeschreibung der ehrwürdigen Maria von Ägypten. Im Leben dieser Heiligen geschah alles nach dem Wort des Apostels: … als sich die Sünde vermehrte, begann die Gnade überzuströmen (Römer 5,20). Aber die Gnade kam nicht von selbst, sondern durch mühsame, schmerzhafte Arbeit. Maria brauchte 17 Jahre der Buße, bevor sie die größte Heilige wurde. Und so ist es auch mit uns - wo wir hinwollen, da werden wir auch sein. Ins Himmelreich? Bitte sehr. Irgendwo anders hin? Ja, bitte. Alle Wege sind offen.

Lasst uns versuchen, auf dem Weg nicht zu zögern, sondern weiterzugehen. Mit Gottes Hilfe müssen wir die lichte Auferstehung Christi erreichen!

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